Born to run: Die Geschichte des Laufens

Laufen liegt in der Natur des Menschen. Es liegt uns quasi im Blut. Und es liegt vor allem eines: im Trend!

Wer nicht spätestens mit 50 noch keinen Marathon gelaufen ist, muss sich schon fast vorwerfen lassen, im Leben nichts erreicht zu haben.

Unter Männern und Frauen ist der Ausdauersport gleichermaßen beliebt. 2011 gaben in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums 25 % von 10.000 Befragten Laufen als ihre beliebteste Sportart an. Hochgerechnet auf die deutsche Bevölkerung gibt es somit 19 Mio. Personen aktive Läufer.

Damit ist das Laufen hierzulande offenbar beliebter als Fußball – dem deutschen Nationalsport schlechthin. Übertroffen wird diese Zahl nur noch vom Fahrradfahren und Schwimmen.

Gastartikel von Lotta van der Straat – Lotta ist Autorin auf dem Triathlonblog www.tri-it-fit.de und Historikerin. 

Läufer prägen inzwischen das Bild von Parks und öffentlichen Grünanlagen. Sie nehmen an unzähligen Wettkämpfen teil, bilden riesige Facebook-Communities und pflegen abertausende von Instagram-Accounts.

Doch das war noch nicht immer so. Was heute als Selbstverständlichkeit erscheint, war vor wenigen Jahrzehnten noch stark reglementiert und zum Teil verschrien.

Doch woher kommt das Laufen überhaupt und wie hat es sich von einer verpönten Randsportart zum Massenphänomen entwickelt? Diesen Fragen geht der folgende Artikel nach. Er soll damit gleichzeitig eine kleine historische Reise als auch Inspiration zum (Weiter-)Laufen sein.

1. IN DER STEINZEIT: LÄUFER AUF NAHRUNGSSUCHE

Höhlenmalerei aus der Steinzeit: hier jagt offenbar das Tier den Menschen

Laufen ist eine der ältesten Kulturpraktiken der Menschheit. Schon Höhlenmalereien belegen das. Für die ersten menschlichen Bewohner dieser Erde war das Laufen allerdings kein schöner Zeitvertreib, sondern eine lebensnotwendige Beschäftigung. Denn das täglich Brot musste laufend – zu Fuß – verdient werden.

Zum Teil waren die Urvölker stundenlang unterwegs, um Nahrung zu beschaffen. Ohne Hilfsmittel konnte Wild wie Antilopen nur durch zermürbende Jagden erlegt werden. Erst, wenn die Wiederkäuer nach langer Verfolgung ermüdeten und anhielten, war der richtige Zeitpunkt gekommen, sie zu töten.

Das Langstreckenlaufen war also nur Mittel zum Zweck.

Bis heute sind in Urvölkern Laufleistungen von bis zu 20 Kilometern täglich normal. Dagegen nutzt der Großteil der „modernen Zivilisierten Bevölkerung“ nur Bruchteile der Kraft- und Muskelreserven.

Während lediglich Spitzensportler ihr Potential ausschöpfen, bleiben Hobbysportler meist bei nur 10% ihrer körperlichen Möglichkeiten.

2. DIE FRÜHEN HOCHKULTUREN: LÄUFER ALS VERMESSER UND BOTEN

Auch in den frühen Hochkulturen kannte man Läufer. Allerdings eher als Berufsstand. Schon die Pharaonen setzten – bereits im 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung – Läufer zur Streckenvermessung ein, um die Größe ihres Reiches zu erfassen.

Läufer dienten in verschiedensten Hochkulturen auch als Boten. Regelrechte Nachrichtensysteme hatten beispielsweise die Inkas, Römer, Perser und Araber. Mithilfe eines gut ausgebauten Netzes an Staffelläufern gelang es, Nachrichten innerhalb kurzer Zeit über weite Strecken zu transportieren.

Auch zu diesem Zeitpunkt besaß das Laufen noch keinen Selbstzweck.

3. GRIECHISCHE ANTIKE

3.1 LAUFEN ALS TEIL DER ERZIEHUNG

Die Idee, um des Laufens willen zu laufen, existierte erst seit der griechischen Antike – und auch hier nur in begrenztem Maße.

In den Epen Homers (vermutlich 8./7. Jahrhundert v. Chr.) werden etwa Laufwettbewerbe anlässlich von Totenfeiern, Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten erwähnt.

Auch auf Vasen finden sich bildliche Darstellungen von Sprintern.

Die Griechen der klassischen und hellenistischen Epoche (ab ca. 500 v Chr.) schätzten die körperliche Ertüchtigung sehr. Daher errichteten sie sogenannte Gymnasien. Das waren Sportstätten, die sich im Laufe der Zeit zu Bildungseinrichtungen für die männliche Jugend der Oberschicht entwickelten.

Unser heutiges Verständnis von Athletik und Gymnastik wurden hier bereits ausgeübt.

3.2 DIE OLYMPISCHEN SPIELE: LAUFEN UM RUHM UND EHRE

In der vorchristlichen Zeit wurden in Olympia alle vier Jahre kultische Wettkämpfe zu Ehren des Zeus ausgetragen. Ihre Ursprünge reichen möglicherweise sogar bis ins 2. Jahrtausend vor Chr. zurück. Die Siegerlisten sind jedoch nur bis zum Jahr 776 rekonstruierbar.

Neben Boxen, Fünfkampf und Wagenrennen, waren auch Läufe fester Bestandteil der fünftägigen Festspiele. Es gab den Wettlauf über die Länge eines Stadions (192,24 m), einen Langstreckenlauf über 1500 m und den Waffenlauf.

Darstellung der Olympischen Spiele auf antiken Vasen

Die Sieger eines solchen sportlichen Wettbewerbs wurden geehrt und genossen ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Allerdings führt unsere heutige idealisierte Vorstellung von den Olympischen Spielen als friedvollem Wettkampf unter Amateursportlern in die Irre.

Schon ein zweiter oder dritter Platz galt als Schande und so mancher Athlet bezahlte den harten Kampf mit seinem Leben.

Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer änderte sich der Charakter der Olympischen Spiele, die nun auch für Nichtgriechen geöffnet waren.

Die Christianisierung bereitete der sportlichen Tradition schließlich ein jähes Ende.

Im Jahre 393 n Chr. verbat Kaiser Theodosius die in seinen Augen heidnische Zeremonie. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts sollte die Idee der Olympischen Spiele wiederbelebt werden.

EXKURS: DER MYTHOS MARATHON – LAUF UMS EIGENE LEBEN!?

Der erste als Marathon bekannt gewordene Langstreckenlauf soll im Jahre 490 v. Chr. stattgefunden haben. Um ihn ranken sich zahlreiche Mythen. Der Geschichtsschreiber Herodot (5. Jh. v. Chr.) berichtet von einem Läufer namens Pheidippides, der die 200 km lange Strecke von Athen nach Sparta gelaufen sei, um dort Hilfe im Krieg gegen die Perser zu erbitten.

Fünf Jahrhunderte später schuf Plutarch daraus die Legende von einem Mann, der die Botschaft vom Sieg über die Perser von Marathon nach Athen überbringen sollte. Nachdem er seine Siegesnachricht verkündet hatte, so heißt es, sei der Läufer tot zusammengebrochen.

Aus heutiger Sicht ist klar, dass der Schriftsteller dieses Ende nur erfand, um die Tat noch heldenhafter erscheinen zu lassen. Dennoch illustriert die Geschichte sehr eindrücklich die Existenz und Aufgabe solcher Langstreckenläufer, sogenannter Hemerodromoi.

Sie bildeten in damaligen Zeit, als wegen der ungünstigen naturräumlichen Bedingungen kein ausgebautes Straßennetz vorhanden war, das beste Mittel der Kommunikation zwischen den griechischen Städten.

4. DIE FRÜHE NEUZEIT: LÄUFER ALS PRESTIGEOBJEKT DES ADELS

Der Berufsstand des Botenläufers hielt sich noch verhältnismäßig lange, nämlich bis ins 18. Jahrhundert.

Im Deutschen Reich war es wegen der Vielzahl von Kleinstaaten und Fürstentümern jedoch kaum möglich, längere Botenketten zu bilden. So mussten einzelne Läufer häufig hunderte Meilen lange Strecken zurücklegen.

Läufer wurden von Adeligen auch noch zu anderen Zwecken gebraucht. Zum Beispiel als sogenannte „Vorläufer“. Diese liefen, wie der Name schon sagt, vor der Kutsche ihres Herrn her, um dessen Reiseweg zu erkunden, bei Pannen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und im Übrigen einfach den Besuch anzukündigen.

Als Prestigeobjekt für die Besitzer war diese Mode sehr beliebt – ebenso wie die Schauläufe, bei denen die Läufer verschiedener Adelshäuser sich messen konnte.

Im Zuge der Entwicklung des Bürgertums und des damit verbundenen Abstiegs des Adels im 19. Jahrhundert wurden solche Veranstaltungen jedoch bald eingestellt. Da es als menschenverachtendes Praxis gesellschaftlich verpönt war, entließen die Adeligen ihre Läufer.

5. DAS 19. JAHRHUNDERT

5.1 IN DEUTSCHLAND. SPORT UND LAUFEN ALS GESELLSCHAFTSBILDENDE MAßNAHME

Mit der fortschreitenden Verbürgerlichung der deutschen Gesellschaft wurde der gesundheitliche Aspekt der Bewegung wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Humanisten wie Johann Christoph Friedrich GutsMuths hatten bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts den Wert des Laufens – für die Jugend propagiert.

Etwa in seinem Werk „Gymnastik für die Jugend“, in dem er 1793 schrieb: „Eine der strengsten Übungen für den Körper ist das lange anhaltende Laufen. Es kommt aber alles nur darauf an, dass man allmählich zu Werke gehe, um den jungen Leuten Kraft in die Beine und Schenkel zu bringen, die nie durch Stillsitzen erlangt wird.“(Zitiert nach Claus Dahms: Laufen. Geschichte – Kultur – Praxis, Göttingen 2001, S. 17. )

Allerdings profitierten von seinen Vorschlägen nur die Söhne bürgerlicher Familien. Die Kinder der Arbeiter waren nach wie vor in den Fabriken mit harter körperlicher Arbeit beschäftigt.

Die Bewegung des sogenannten Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn Anfang des 19. Jahrhunderts zielte ebenfalls auf die Erziehung der Jugend zur nationalen Stärkung (etwa gegen Napoleons Armee) ab. Im Laufe des Jahrhunderts entstanden zahlreiche Turnvereine, in denen bürgerliche Jungen diszipliniert wurden.

Obwohl Jahn dem Laufen einen gewissen Stellenwert einräumte, war diese Beschäftigung unter den Turnern wenig angesehen. Es haftete ihm noch zu sehr der schlechte Ruf der adeligen Vorläufer an. Dennoch wuchs das Interesse der bürgerlichen Gesellschaft an der sogenannten „leichten Athletik“.

5.2: LAUFEN IN ENGLAND: VON DER WETTE ZUM WETTLAUF

In England nahm das Laufen eine völlig andere Entwicklung als auf damaligem Deutschen Gebiet.

Hier genoss die Bewegung ein größeres Ansehen. Bereits im 17. Jahrhundert, als die entsprechenden technischen Mittel dafür vorhanden waren, wurden Wetten abgeschlossen, ob eine bestimmte Distanz innerhalb einer vorgegebenen Zeit zurückzulegen sei.

Nach und nach entwickelten sich daraus regelrechte Wettkämpfe.

Fortan maßen sich bei sogenannten Sechstagerennen die Läufer von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Wer binnen sechs Tagen die längste Strecke zurücklegte, war der Sieger. Ähnlich verhielt es sich bei Langstrecken- oder 1000-Meilen-Läufen. Der individuelle Wettlauf gegen die Zeit war geboren.

6. Das 20. Jahrhundert

Austragungsorte der Olympischen Spiele seit 1896

Seit der Wiederbelebung der Olympischen Spiele durch Pierre de Coubertin im Jahre 1896 in Athen sowie ihrer turnusmäßigen Wiederholung alle 4 Jahre war das Laufen olympische Disziplin.

Allerdings gab es anfangs keine Langstreckenläufe. Die vorgesehenen Strecken betrugen zunächst 100 m, 110 m Hürden, 400 m, 800 m und 1500 m. Erst 1912 kamen die Distanzen 5.000 und 10.000 m hinzu.

Zu diesem Zeitpunkt räumte der Brite Alfred Shrubb so gut wie alle Medaillen ab. Seine Rekorde blieben jahrelang bestehen. So zum Beispiel seine Bestzeit von 31:02,4 Minuten auf 10 km oder sein Stundenlauf über 17,738 km.

 

EXKURS: DER AMATEURPARAGRAPH: PROFILÄUFER UNERWÜNSCHT

Ein großes Problem bei den Wettkämpfen der folgenden Jahrzehnte stellte der Amateurparagraph dar. Dieser besagte, dass Berufssportler auf Wettkämpfen ebenso unerwünscht waren wie die Entlohnung sportlicher Leistungen. Profis besaßen aus Sicht der Juroren einen Vorteil gegenüber den Amateuren und sollten daher ausgeschlossen werden.

Sportler, die gegen diese Regel verstießen, bekamen die Härte des Gesetzes zu spüren. So etwa der Finne Paavo Nurmi, die Läuferlegende schlechthin. Er hatte zwischen 1921 und 1931 14 offizielle Weltrekorde von der Meile bis zum Stundenlauf aufgestellt.

Der internationale Leichtathletik-Verband strafte ihn jedoch für seine hohen Preisgelder ab und sorgte schließlich sogar dafür, dass es nicht an den Olympischen Spielen 1932 teilnehmen durfte.

Um der Sportpolitik willen wurde der damals beste verfügbare Läufer einfach ausgebremst.

Erst 1981 wurde die Regel aus dem Jahre 1864 abgeschafft, sodass von nun an offiziell auch Berufssportler an Olympischen Spielen teilnehmen konnten.

6.1 FRAUEN EROBERN DIE LAUFWELT

Bis in die 60er Jahre war es keine Selbstverständlichkeit, dass Frauen an Läufen, geschweige denn an Langstreckenläufen teilnahmen. Zu groß waren die Vorurteile und die Angst, das weibliche Geschlecht könne an den Strapazen Schaden leiden.

Sensationell in jeder Hinsicht waren Frauen in Sportkleidung ohnehin. Selbst für Männer war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts ungewöhnlich, in kurzen Hosen, die die Waden nicht bedeckten, Sport zu treiben. Frauen in diesem Aufzug wären wohl als Exhibitionistinnen wahrgenommen worden.

Da die Frauen zu den Olympischen Spielen zunächst nicht zugelassen waren, ergriffen sie 1921 selbst die Initiative: eine eigenen Olympiade sowie die Gründung des Weltsportverbands der Frauen.

Zwar wurden sie daraufhin 1928 zum 800m-Lauf zugelassen, jedoch wurde diese Disziplin – aus medizinischen wie ästhetischen Gründen – schnell wieder aus dem Programm genommen. Zwei der Siegerinnen waren nämlich auf der Ziellinie zusammengebrochen.

Erst 1960 wurden Frauen vom IOC wieder für die 800-m-Strecke zugelassen.

Die These des Sportarztes Ernst von Aaken, dass Frauen auch für Langstreckenläufe geeignet wären, wirkte in den 50er Jahren geradezu revolutionär. Auch wenn Frauen prinzipiell ebenso wie Männern das hobbymäßig betriebene Laufen freistand: Offiziell durften sie nicht an Straßenläufen, geschweige denn Marathons, teilnehmen.

Unter den Veranstaltern des Boston-Marathons galt es noch 1967 als Affront, dass eine Frau sich unter die männlichen Läufer gemischt hatte.

Die Geschichte von der 20-Jährigen Kathrine Switzer, die illegal an dem Lauf teilnahm, indem sie sich nur mit ihren Initialen anmeldete, ist für uns heute kaum noch vorstellbar.

Katherine Switzer wird tätlich angegriffen
Bildrechte bei Recuerdos de Pandora

Die Bilder, die zeigen, wie sie von einem der Veranstalter angegriffen wird, um sie von der Strecke zu jagen, gingen um die Welt. Dank ihrem Freund, der den Angreifer verjagte, erreichte die junge Frau schließlich als weibliche Symbolfigur die Ziellinie. Dennoch wurde das Frauen-Start-Verbot in Boston erst 6 Jahre später aufgehoben.

1984 wurde der Frauen-Marathon schließlich olympisch.

6.2. VOM BREITENSPORT ZUM MASSENPHÄNOMEN

Trotz der Fortschritte auf olympischer Ebene stellte das Laufen bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts noch eine gesellschaftliche Randerscheinung dar.

Kaum ein Hobbysportler wäre auf die Idee gekommen, laufen zu gehen. Und wenn doch, so wurde er kritisch beäugt. Davon erzählt auch „Free to Run“, ein Film, der die Geschichte des Modernen Marathons dokumentarisch aufarbeitet.

Ihren Ursprung hatte die Läuferbewegung in den USA, von wo aus sie auch Europa ansteckte. Der erste Volkslauf auf deutschem Boden fand 1963 in Bräunlingen im Schwarzwald statt. An dem für damalige Verhältnisse riesigen Event nahmen 1.626 Läufer teil.

In den 70er und 80er Jahren wuchs dann die Laufbegeisterung. Trimm-Dich-Pfade und Laufgruppen schossen wie Pilze aus dem Boden. Bis zum Ende des Jahrtausends vervielfachte sich die Zahl solcher Veranstaltungen und deren Teilnehmer drastisch. Heute ist sie regelrecht am Explodieren.

Neben den üblichen Volks- und Straßenläufen gibt es inzwischen Wald- und Geländeläufe, Hindernisläufe, Ultra- und Trailläufe und vieles mehr.

Alles wird größer, schneller und professioneller. Natürlich auch, was die Technik angeht. Inzwischen haben auch Menschen mit Handicap die Möglichkeit, dabei zu sein – etwa mit Handbikes oder Beinprothesen.

Insbesondere die Marathons haben eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Während 1970 in New York lediglich 127 Teilnehmer an der Startlinie für die 42, 195 km standen, waren es sieben Jahre später bereits knapp 5000. Noch einmal so lange dauerte es, bis 1984 zehnmal so viele Menschen sich um einen der 16.000 Startplatz bewarben.

Beim New York Marathon des vergangenen Jahres wurden 51.388 Finisher registriert. Damit war es das bisher größte Rennen dieser Art.

FAZIT:
Laufen war selten so beliebt wie heutzutage. Daher vergessen wir oft, dass es für unsere Vorfahren oft mit großen Mühen verbunden war. Sei es, weil Bewegung für sie harte Arbeit darstellte – und kein Genuss wie bei uns – oder weil sie sich erst das Recht zum Laufen erkämpfen mussten. Dass wir laufen dürfen, können und wollen ist eine große Freiheit, die wir nicht geringschätzen sollten!

Autorenbeschreibung:

Lotta ist Autorin auf dem Triathlonblog www.tri-it-fit.de. Auf dieser Plattform geht es neben Schwimmen, Laufen und Fahrradfahren auch um einen sinnvollen Ausgleich durch funktionelles Training. Als fertiggebackene Historikerin interessiert sie sich neben ihrer Leidenschaft für den Sport auch für Geschichtsthemen und lässt ihr Fachwissen gern in entsprechende Artikel einfließen.

 

 

 

 

 

Lotta

Über den Autor

Lotta ist Autorin auf dem Triathlonblog www.tri-it-fit.de. Auf dieser Plattform geht es neben Schwimmen, Laufen und Fahrradfahren auch um einen sinnvollen Ausgleich durch funktionelles Training. Als fertiggebackene Historikerin interessiert sie sich neben ihrer Leidenschaft für den Sport auch für Geschichtsthemen und lässt ihr Fachwissen gern in entsprechende Artikel einfließen.

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hey Lotta!
    In meinem Sportwissenschaften Studium haben wir die Geschichte diverser Sportarten auch durchgenommen. So detailliert haben wir das Laufen aber nicht behandelt.
    Danke dir daher für die gute Auffrischung und Ergänzung.
    Ich bin gespannt, wo uns das Laufen weiter hinführt. 🙂
    Viele Grüße
    Pat

    1. Hey Pat,
      ja, ich war auch erstaunt. Diese Geschichte ist wirklich unglaublich spannend. Und ich denke, wir werden sicher noch ein paar Schritte in dieser Entwicklung miterleben! 😉
      Beste Grüße,
      Lotta

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