Schmuddelwetter? Tipps für deine Motivation auch bei schlechtem Wetter

Motivation ist im Prinzip nur eine reine Einstellungssache. Aber bei so richtig fiesem Schmuddelwetter ist es natürlich auch ganz klar, dass wir zum Laufen oder zum Fitnesstraining an der frischen Luft, an diesen Tagen überhaupt keine große Lust haben. Eigentlich ist es ja auch nicht so schlimm, wenn wir an solchen Tagen auf den Sport verzichten, aber wenn das Wetter jetzt dann doch noch über weitere Tage so mies bleibt?

[GAST POST von Susann von DiätCheck.net]

Vor allem als Anfänger solltest du dir unbedingt bewusst sein, dass du dich trotz dem schlechten Wetter richtig gut motivieren kannst.

Wenn du schon am ersten Regentag nicht raus willst, dann heißt es unbedingt aufpassen. In den meisten Fällen hat uns der eigene innere Schweinehund nämlich sehr schnell ausgetrickst und uns lieber vor dem Fernseher auf das Sofa gelockt.

Klar, dass es dann hinterher auch immer schwieriger wird, sich zum Laufen aufzuraffen. Schmuddelwetter sollte also auf keinen Fall der Grund sein, dass du mit dem Training aussetzt und deine gesetzten Ziele nur unnötig lange hinausschiebst.

Die besten Tipps zur Motivierung bei schlechtem Wetter

Es gibt viel mehr Motivationsmöglichkeiten als du glaubst. Stell dir doch einfach vor wie schön es ist, hinterher die nassen Klamotten auszuziehen um ein warmes Schaumbad zur Entspannung zu nehmen oder der Sauna als Belohnung einen Besuch abzustatten.

Ein gutes Motiv ist natürlich auch, nicht mit dem Training auszusetzen und einfach nur stolz auf die getätigte Leistung zu sein. Hast du dein tägliches Pensum auch bei Regen geschafft, dann ist das selbstverständlich ein doppelter Grund, um auf dich selber mehr als stolz zu sein.

Ein neues passendes (Lauf-)Outfit ist ebenfalls ein gutes Motiv, um nicht auf das Training bei schlechtem Wetter zu verzichten. Es ist doch ein tolles Gefühl, wenn man bei grauem Schmuddelwetter so richtig schick und bunt durch die Gegend läuft, oder etwa nicht?

Wichtig bei der Kleidung sind allerdings gute Lauf- oder Trailschuhe, mit einem passenden Profil für Regen. Auch eine wasserabweisende Jacke ist empfehlenswert, damit die Kleidung nicht feucht wird und schmerzende Scheuergefühle verursacht.

Für einen Läufer oder Sportler gibt es im Prinzip kein schlechtes Wetter, sondern eigentlich nur die unpassende Kleidung. Mit der richtigen Funktionskleidung kann das Workout gerade bei Sturm und heftigem Regen so richtig Spaß machen.

Gute Musik wird dich schon zu Hause vorab in die geeignete Stimmung bringen, wenn du dich zum Sport fertig machst. Bei deiner Lieblingsplayliste sollten dann eigentlich auch überhaupt keine Zweifel mehr aufkommen, ob du bei dem Schmuddelwetter raus gehst oder nicht.

Hilfreich ist natürlich auch, wenn du schon vorher eine spezielle Playliste für dein iPod oder iPhone vorbereitest, die genau auf das jeweilige Wetter abgestimmt ist.

Ansonsten suche dir doch einfach nette Begleitung. Gerade bei so richtig fiesem, sturmartigem Regenwetter macht es zu zweit oder zu dritt viel mehr Spaß und sicherlich bleiben solche Erlebnisse noch jahrelang in guter Erinnerung.

Die Vorteile des Laufens bei Schmuddelwetter!

Bei den Vorteilen geht es natürlich in erster Linie um die gesetzten Ziele. Will man mit dem Laufen oder mit dem Training gezielt abnehmen, dann ist es klar, dass häufiges Aussetzen wegen schlechtem Wetter nicht unbedingt zum gewünschten Ziel führt.

Je mehr man auf den inneren Schweinehund hört, desto schwerer fällt uns auch das Aufraffen zu sportlichen Tätigkeiten.

Ein Riesenvorteil ist natürlich auch, dass bei schlechtem Wetter nicht viele Leute unterwegs sind. Du kannst deshalb deine Laufstrecken viel besser genießen und gewöhnst dir dadurch auch gleichzeitig an, nicht vom Wetter abhängig zu sein.

Schmuddelwetter ist eine ideale Herausforderung, um Selbstdisziplin und auch die Willenskraft wie nebenbei mitzutrainieren.

Es gibt viele Sportler, die zu jeder Jahreszeit motiviert sind und deshalb auch wirklich sehr gerne auch bei Sturm und Regen laufen. Es ist ja im Prinzip überhaupt nicht schlimm, wenn man nass wird oder im Schnee unterwegs ist.

Viele Läufer finden das sogar absolut faszinierend, da es für sie ein deutliches Zeichen von Leben und Freiheit ist. Auch macht es großen Spaß, wenn man bei Schmuddelwetter einfach einmal ungewöhnliche Sachen macht, wie z.B. bewusst durch die Pfützen laufen, sich durch tiefen Schnee zu kämpfen oder einfach nur dem Wind und Regen mit erhobenem Gesicht zu trotzen.

Anstatt über das miese Wetter zu meckern, sollte man einfach nur die Vorteile sehen, denn Bewegung an der frischen Luft ist auf jeden Fall deutlich gesünder, als faul auf dem Sofa mit schlechtem Gewissen und gedrückter Laune zu lümmeln. Nützlich ist natürlich auch, wenn man sich zu Wettkämpfen oder Marathons anmeldet, um noch zusätzlich motiviert zu bleiben.

Warum kommt es überhaupt zu mangelnder Motivation?

In sehr vielen Fällen sind einfach zu hoch gesetzte Ziele und auch die Routine daran schuld, dass es an unserer Motivation mangelt. Ist das bei dir auch der Fall?

Wenn du dir darüber bewusst bist, dann ist es auch leicht, dich wieder zu motivieren. Sehe dich einfach nach einer anderen Lauf- und Trainingsstrecke um und gegebenenfalls nach einem geeigneten Trainingspartner.

Eine andere Umgebung kann Wunder wirken und vor allem Laufen im Wald macht bei schlechtem Wetter viel mehr Spaß als die Asphaltstrecken.

Was die gesetzten Ziele angeht, so ist es klar, dass diese unbedingt realistisch sein müssen. Es bringt also so gut wie überhaupt nichts, wenn du dich beispielsweise für einen Marathonlauf oder einen Wettkampf schon in wenigen Wochen angemeldet hast und deshalb unter Zeitdruck hart und verbissen trainieren musst.

Dabei kann der Sport zur Qual werden. Deine eigene Leistung sollte erst einmal langsam und vor allem diszipliniert gesteigert werden, damit du auch wirklich zufrieden und auch gesund zum Ziel kommst.

Ansonsten ist natürlich auch unser innerer Schweinehund daran schuld, dass wir oft überhaupt keine Lust zum vorgenommenen Training haben. Es liegt also an dir selbst, ob du ihn weiterhin füttern möchtest und ihm nachgibst oder ihm definitiv den Krieg erklärst und dich jetzt endlich zum Sport aufraffst.

Je mehr du deinem fiesen Schweinehund seinen Willen lässt, desto mehr Macht erhält er über dich.

Überzeuge dich selbst!

Es geht bei der fehlenden Motivation eigentlich nur darum, wieder nach (selbst-)überzeugenden Argumenten zu suchen.

Im schlimmsten Fall – also wenn du wirklich nicht unbedingt an der frischen Luft bei extrem schlechtem Wetter trainieren möchtest, kannst du immer noch in das Sportstudio gehen und dein geplantes Tagespensum am Laufband absolvieren oder sonstiges Cardio- und Ausdauertraining machen.

Aber jeder, der schon mal bei richtigem „Schietwetter“ mit passender Kleidung gelaufen ist, weiß wie viel Spaß genau DAS machen kann und wie gut es sich anfühlt danach eine ausgiebige Dusche zu nehmen.

Autor: Susann D.

Susann arbeitet als freie Texterin in der Redaktion von DiätCheck.net und beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Ernährung und Fitness. Als fitnessbegeisterte Frau hat Sie viel Erfahrung in diesen Bereichen und lässt diese in Ihre Arbeiten mit einfließen. DiätCheck.net ist ein Blog, welcher sich schwerpunktmäßig mit den Themen Ernährung und Diäten beschäftigt.

 

Danke, dass Du den Artikel zu Ende gelesen hast.

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4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Oliver,
    mir fällt es auch manchmal schwer, mich bei schlechtem Wetter zum Laufen zu motivieren. Zum Glück halten mich meine starken Routinen meist im Flow.
    Gerade das Laufen bei Schmuddelwetter ist auch im Ergebnis dankbar. Danach fühlt man sich nämlich noch besser als nach einem Lauf bei schönem Wetter. Eben weil man sich evtl. überwinden musste kann man nochmal stolzer auf seine Leistung sein.
    Viele Grüße
    Jahn

    1. Moin Jahn,

      Routinen, wie bei mir die festen Trainingstage, helfen auf jeden fall raus zu gehen und seine Laufrunde durchzuziehen. Und ein Regenlauf kann ein so tolles Naturerlebnis sein. Wenn man es geschafft hat sich zu überwinden und erstmal am laufen ist, ist alles gut. Und das Grinsen danach hält lange an, nach wieder mal so einem verrückten Regenlauf 😉

      Sportliche Grüße
      Oliver

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