Laufen im Flow als Motivation zum Laufen

Kennst Du das auch? Laufen im Flow, alles läuft einfach rund und gibt Dir die Motivation zum Laufen. Ich möchte Dir heute mit meinem Artikel erzählen, was es für mich bedeutet im Flow zu laufen. Das Leistung auch Spaß machen kann.

Laufen ist keine Qual – Laufen macht Spaß

Unsere Gesellschaft macht es uns vor. Es zählt nur der Superstar. Der Olympiasieger wird in den Medien rumgereicht. Zweite oder Dritte werden gerade noch so zur Kenntnis genommen. Der Vierte ist der „Looser“. Kaum findet in der Stadt ein Marathon statt, fangen viele mit Laufen an. Aus den ersten Läufen werden gleich eigene Wettkämpfe gemacht. Und schnell verliert man die Lust am Laufen. Schon in der Schule haben wir es gelernt. 1 Runde um den Platz und natürlich alles geben. Oder 1.000 m auf Zeit. So haben wir schon in der Kindheit den Laufsport als etwas Schlimmes kennen gelernt. Anders wie beim Fußball, wo man auch mal dribbeln und schöne Tore schießen durfte.

Laufen ist jedoch viel mehr.

Unser Körper ist ein Wunderwerk der Anpassungsfähigkeit. Dies zu spüren ist die eigentliche Kunst. Schwitzen, um bei frischer Luft den Stoffwechsel anzukurbeln. Mehr Sauerstoff aufzunehmen, um auch im Job kreativer zu sein. Im Herbst den goldenen Blätterwald zu erkunden. Im Winter auf Schnee der Muskulatur neue Aufgaben stellen. Im Frühjahr die ersten wärmenden Sonnstrahlen erspüren. Blütezeit mit offenen Augen sehen. Im Sommer dem lauen Abend einen krönenden Abschluss gönnen.

Beispiele

Ich bin inzwischen 53 Jahre alt und konnte meine Ausdauerfähigkeit beständig ausbauen. Neben dem Laufen mache ich einmal jährlich einen Ironman. Ich lerne dadurch immer mehr dazu. Man schafft es, die eigene positive Gedankenkraft in Energie umzusetzen. Leistung kommt durch Spaß. Und durch den Spaß kommt die Motivation zum Laufen.

Man kennt es vom Fußball. Der Erstligist scheitert im Pokal beim unterklassigen Verein. Der Favorit hat Angst und Druck vorm Scheitern. Der Underdog hat nichts zu verlieren, schnell wachsen einem Flügel.

Modernes Business hat es inzwischen erkannt. Kreative Teams arbeiten mit Spaß. Weniger Druck reduziert Krankheitszeiten. So ist es auch beim Laufen. Die schönen Dinge beim Laufen regelmäßig wertschätzen. Spielerisch raus aus der Komfortzone. Dankbar sein, sich bei bester Gesundheit bewegen zu dürfen.

Die mehrfache Ironman-Siegerin Chrissie Wellington hatte auf der Marathonstrecke immer ein Lächeln im Gesicht. Ich nenne es mal Flow-Doping. Eigene positive Gedankenkraft verschafft mehr Energie.

Noch ein Beispiel? Jan Frodeno, 2008 überraschend der erste deutsche Olympiasieger im Triathlon. 2010 stand er sich am Rande eines Burn-Outs selbst im Weg. Nun 2015 als erster Olympiasieger auch Ironman-Weltmeister auf Hawaii. Wie hat er die Kurve bekommen? Ganz einfach. Spaß haben. Los lassen. Lust auf Besonderes und Einmaliges haben. Und vor allem das Leben und das Laufen und Training genießen.

Unterschiede Männer und Frauen

Frauen machen es uns vor. Wir Männer wollen immer nur Bestzeiten verbessern. Unsere Gene aus der Steinzeit werden uns als Jäger da zum Verhängnis. Frauen gehen da anders ran. Einfach nur loslaufen und Spaß haben. Sich über ein Sport-Event freuen. Die Bestzeit kommt dann ganz von allein. Frauen sind übrigens bei den Teilnehmerzahlen im Laufen beständig nun auf dem Vormarsch.

Effektive Frauen

Laufsport ist für Frauen die geeignete Wohlfühl-Sportart. Die Gene aus der Steinzeit spielen eine entscheidende Rolle. Der Mann musste das Wild jagen. Die Frau sammelte die Kräuter und musste mit viel Ausdauer die Familie versorgen. Diese Ausdauer-Gene kommen Frauen zugute. Fehlende Muskulatur und Schnellkraft wird durch Ausdauer im Kopf ausgeglichen. Gerne laufen Frauen in Gruppen und unterhalten sich dabei. Sie verheizen sich dabei nicht und sind somit im Wohlfühlbereich. Dieses Fundament wirft auch nach Jahren weiter Zinsen ab. Wo viele Männer an eigenen Ansprüchen inzwischen scheitern, schonen Frauen ihre Gesundheit und bleiben dabei vital.


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Verletzungsprophylaxe

Druck und hohe Erwartungshaltung blockieren uns. Die Gedankenkraft überträgt sich auf unsere Zellen und damit auf unsere Gesundheit. Menschen, die im Leben öfters lachen, leben länger. Übertragen auf das Laufen heißt dass, die Schönheit und Lust am Laufen entdecken. Weniger Druck sich selbst aufbauen. Weniger verletzt sein und damit beständig beim Laufen bleiben. Übrigens kann man auch durch Verletzungen dazulernen. Unser eigener Körper zeigt uns durch Signale, wie wir die Weichen stellen sollen. Dazulernen ist die hohe Kunst, um auch im Laufen erfolgreich zu sein.

Eigenes Beispiel Berlin-Marathon 2014

Nach dem Ironman Austria Anfang Juli hatte ich mir 3 Monate wenig Training gegönnt. Mit 20 km wöchentlichen Lauf-Training trotzdem noch im September 2014 einen Marathon in 3:54 Stunden gelaufen. Eigentlich war eine Ziel-Zeit von 4:30 Std. geplant. Den gesamten Tag, das Race und das Event aber als wunderbares Erlebnis aufgesaugt. Details zu dieser Story auf passionmark.de

Triathlon als Ausgleich – der Ironman als Flow-Impulsgeber

Warum in der Vorbereitung zur Saison nicht mal in anderen Sportarten sich neu erfinden? Schwimmen und Radfahren bringen neue Akzente. Das Bindegewebe und die Gelenke freuen sich. Neue Koordination in der Muskulatur bringt Abwechslung.

Auch die Gehirnzellen müssen sich dabei neu erfinden. Neue Reize schaffen neue Zellen. Das Training für einen Ironman vergleiche ich mit einem Hausbau. So ist der Trainingsplan ausgelegt.

 

Okt. – Dez.:

2x wö. Laufen 8-12 km mit Lauf-ABC.

2x wö. Schwimmen je 1.500 – 2.000m.

Rumpfstabilität regelmäßig morgens nach dem Frühstück.

Jan. – Mrz.:

3x wö. Laufen 10-15 km, 1x mit Tempo-Intervallen.

2x wö. Schwimmen 2.000 – 3000m

Apr.-Juni:

2x wö. Laufen 10-15 km, 1x mit Tempo-Intervallen.

2x wö. Schwimmen 2.500 – 3.500m.

2x wö. Radfahren 2 bis 4 Std. + 1x Koppellauf danach 30 bis 60min.

 

Rumpfstabilität und Stretching immer einstreuen. Und ganz wichtig, Training und Event mit Spaß und Freude machen.

Den Triathlon oder den Ironman als Herausforderung sehen und nicht als (Wett)-Kampf gegen sich selbst. So ist das Schwimmen als Technik-Sportart Wellness für den Kopf. So einfach ist der Ironman.

Fazit: Auch beim Laufen gilt es den Spaß im Vordergrund stehen zu lassen. Nur wenn es Dir richtig Spaß macht bei Wind und Wetter draußen zu laufen, wirst Du auch immer wieder Motivation zum Laufen haben. Nehme Dir immer mal wieder den Druck raus aus Deinem Training und genieße es einfach zu Laufen. Laufen im Flow 🙂 Mit einem Ausflug zum Ironman kannst Du Entspanntheit fürs (Lauf)-Leben finden. Einfach mal ausprobieren!

 

 

 

Thomas

Über den Autor

Thomas Fuchs gibt Dir mit seinem Blog passionmark.de die Möglichkeit dich und dein Blogprojekt vorzustellen. Mittlerweile 53 Jahre alt hat er 18mal die Marathondistanz und 10mal die Ironman-Distanz gefinished. Im Juli 2015 beim Ironman Frankfurt bei 38 Grad ins Ziel gekommen.

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